Die Damen an der „Information“ haben zahlreiche Aufgaben, die sie im Zuge ihrer Arbeit erledigen. Sie sind die ersten Ansprechpartnerinnen bei Fragen unserer Kundinnen und Kunden sowohl persönlich wie am Telefon, übernehmen die Bestellüberprüfung von einigen Marktbereichen, koordinieren den Ablauf an den Kassen und haben die Kassenaufsicht, leiten die Toto/Lotto-Stelle, verkaufen Tabakwaren und Geschenkkarten (diese können auch an den Kassen gekauft werden). Wenn es an einem der Leergut-Automaten nicht weitergeht, sorgen sie schnell für Abhilfe. Des weiteren nehmen sie sowohl persönlich wie telefonisch Kunden- und Lieferantenanfragen, Bestellungen für Geschenkkörbe und Kutmühl-Kuchen an, kümmern sich um die Bestückung und professionelle Verpackung der Geschenkkörbe. Die Vielfalt dieser Aufgaben erfordert ausgeprägte Freundlichkeit, Widerstandskraft, Fokussierung und umfangreiche Nervenstärke. Denn eines ist sicher, an diesem Arbeitsplatz ist Ablenkung garantiert.
Elke Michalski zählt zu den der drei nervenstarken Mitarbeiterinnen, die hier zu finden sind. Sie arbeitet bereits seit 2002 bei EDEKA Holzky. Damals war sie noch in der Metzgerei angestellt, doch aus gesundheitlichen Gründen wechselte sie 2012 zur Information. Sie liebt die Vielfalt der Herausforderungen, die extreme Abwechslung und die Kommunikation mit den Kunden. Elke Michalski weiß „Die meisten Kunden sind sehr nett. Zu vielen entstand über die Jahre ein persönlicher Kontakt.“ Die Achtsamkeit und der Respekt, der ihr von den Kunden gezeigt wird, tun gut. Gleichzeitig erkennt sie darin auch, dass die Kunden froh sind, wenn sie einen persönlichen Ansprechpartner haben, dem sie als Menschen wirklich am Herzen liegen.
Als besondere Herausforderung empfindet Elke Michalski Menschen, die unter Strom stehen. Mit großer Geduld versucht sie diese Kunden auf den emotional akzeptablen Umgangsboden zurückzubringen, damit sie sich angenommen, gesehen und wertgeschätzt fühlen. Erst dann wird es möglich, dass sie den Markt zufriedener und möglichst beruhigt verlassen können.
Auf die Frage nach Anekdoten aus dem Alltag erinnert sich Elke Michalski schmunzelnd. „Im ersten Monat, als die Maskenpflicht wegen Corona ausgerufen worden war, kam ein älterer Herr zu uns an die Information. Er fragte, ob er bei uns eine Maske ausleihen könne, er brächte sie auch sicher wieder zurück.“
Ein anderes Mal kam ein Herr, stand vor den Tresen, schwenkte einen BH in der Luft und erklärte „Der passt nicht.“ Elke Michalski begann spontan zu lachen. Der Herr schaute verwirrt, was die Situationskomik verstärkte. Erst nachdem ihm erklärt wurde, wie das gerade gewirkt hatte, konnte er mitlachen. Natürlich war das Zurückgeben des BHs, der seiner Gattin nicht gepasst hatte, möglich.
Auf die Frage nach Anekdoten aus dem Alltag erinnert sich Elke Michalski schmunzelnd. „Im ersten Monat, als die Maskenpflicht wegen Corona ausgerufen worden war, kam ein älterer Herr zu uns an die Information. Er fragte, ob er bei uns eine Maske ausleihen könne, er brächte sie auch sicher wieder zurück.“
Ein anderes Mal kam ein Herr, stand vor den Tresen, schwenkte einen BH in der Luft und erklärte „Der passt nicht.“ Elke Michalski begann spontan zu lachen. Der Herr schaute verwirrt, was die Situationskomik verstärkte. Erst nachdem ihm erklärt wurde, wie das gerade gewirkt hatte, konnte er mitlachen. Natürlich war das Zurückgeben des BHs, der seiner Gattin nicht gepasst hatte, möglich.

