Annett Lipp

Abteilungsleitung MoPro

Nach ihrer Selbstständigkeit in der Gastronomie begann Annett Lipp einen neuen Lebensabschnitt im Einzelhandel. 1995 kam sie zu EDEKA Holzky. Im alten Markt, dort wo heute der KICK in Engen ist, arbeitete sie an der Kasse. Mit dem Umzug in den neuen Markt in der Hegaustrasse 5a kam auch ein Wechsel des Aufgabenbereichs. Sie übernahm die Abteilung mit den Molkereiprodukten, kurz MoPro. Im Lauf der Jahre wurde das Aufgabenfeld erweitert um Tchibo und anschließend übernahm sie ergänzend die Filialleitung. „Das wurde zuviel“ weiß die engagierte Annett Lipp. Also gab sie die Filialleitung wieder ab und leitete ausschließlich die Abteilung MoPro. Für Annett Lipp ist es selbstverständlich, dass sie auch in anderen Abteilungen aushilft, wenn es aus irgendwelchen Gründen zu einem personellen Engpass kommt.
Als vor einigen Jahren eine Kollegin den Markt verließ, kam deren Bereich Nährmittel/Cerealien zu ihrer Abteilungsleitung noch hinzu.
Der große Bereich Cerealien ist bei EDEKA Holzky geteilt in zwei Abteilungen. Die Abteilung mit den Frühstücksflocken und den Brotaufstrichen und die Abteilung mit den Mehlen, Backwaren und Trockenprodukten aus Getreide, Nudeln und Reis. Für den zweitgenannten Bereich ist Annett Lipp zuständig.
Als sie gefragt wurde, welche Produkte sie selbst am Liebsten mag, antwortete Annett Lipp „Das ist schwierig. Wir haben so viele gute Produkte.“ nach kurzem Überlegen ergänzt sie „Ich finde die Albgold-Nudeln sehr gut. Der Geschmack ist hervorragend und sie zerkochen nicht. Die Buchweizen-Nudeln von Seitz und das Steigmühle Mehl ist super. Und dann natürlich der Joghurt und Quark vom Brennesselhof, das ist das Nonplusultra für mich.“
 
Gerne erinnert sich Annett Lipp an ein ganz besonderes Ereignis „Nur der Chef wusste damals, dass mein Mann und ich heirateten. Ich wollte das nicht so groß bekannt machen. Der Chef bestellte neue Personalkleidung für mich, mit dem neuen Namen. Irgendwie sickerte mit der neuen Kleidung durch, dass diese für mich ist. Als ich nach der Hochzeit wieder im Markt war, bekam ich die Aufgabe einen Geschenkkorb zu richten. Das war nichts ungewöhnliches, es war an dem Tag sonst niemand da, der das hätte übernehmen können. Ungewöhnlich war nur, dass mir gesagt wurde, ich solle nur reinlegen, was mir selbst gefiele. Darüber machte ich mir jedoch zu dem Zeitpunkt keine Gedanken, sondern packte den Geschenkkorb entsprechend dem angegebenen Wert. Kurz vor Feierabend kamen dann alle zusammen und mir wurde der von mir gepackte Geschenkkorb überreicht. Das war ein sehr schöner Moment. Mit dieser Geste hatte ich nicht gerechnet.“