Chinesische Teigtaschen (Jiaozi)
Zutaten
| Für den Teig | |
| 150 g | Dinkelvollkornmehl |
| Salz | |
| 1/2 EL | Sesamsamen |
| Für die Füllung | |
| 150 g | Brokkoli |
| 1/2 | Karotte |
| 100 g | Shii-Take |
| 2 gr. | rote Paprika |
| 100 g | Garnelen |
| 1/2 | Knoblauchzehe |
| 1/2 Stück | Ingwer |
| 1 EL | Sojasoße |
| 1/2 EL | Reiswein |
| Pfeffer | |
| Zucker | |
| Außerdem | |
| Mehl | |
| 500 ml | Salzwasser |
| 2 EL | kalt gepresstes Rapsöl |
| Für die Soße | |
| 1/2 Stück | Ingwer |
| 1/2 | Knoblauchzehe |
| 1/2 | Chilischote |
| 2,5 EL | Sojasoße |
| 2,5 EL | Reisessig |
| 1/2 TL | Maismehl |
Zeitaufwand
Zeit in der Küche: 50 min.
Zubereitung
- Von 1/8 Liter eiskaltem Wasser 4 EL entnehmen und diese mit der Hälfte des Mehls und 1 Msp. Salz zu einem krümeligen Teig verkneten. Restliches Wasser aufkochen und mit der zweiten Mehlhälfte kräftig verkneten. Die beiden Mehlhälften 5 Minuten miteinander verkneten und 30 Minuten ruhen lassen. Sesamsamen ohne Fettzugabe in einer Pfanne leicht anrösten.
- Brokkoli in 1 cm große Röschen und die Stiele in Würfelchen schneiden. Möhre in Stifte schneiden. Pilze in feine Scheiben und Paprika in feine Streifen schneiden.
- Garnelen in 0,5 cm große Abschnitte schneiden, dabei die Schwänze entfernen. Knoblauch und Ingwer sehr fein schneiden. Alle Füllzutaten kräftig vermischen und mit Pfeffer und Zucker abschmecken.
- Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dick ausrollen und daraus 6 Kreise mit 10 cm Durchmesser ausstechen. Die äußeren Teigränder ½ cm tief mit Wasser bestreichen. Auf die Teigmitte je 1 EL Füllung geben, einen zweiten Teigkreis darüberlegen und an den Enden festdrücken. Alle Jiaozi nach diesem Verfahren zubereiten und 5 Minuten antrocknen lassen. Restliches Gemüse zur Seite stellen.
- 1/2 Liter Wasser mit 1/2 TL Salz zum Kochen bringen. 1 1/2 EL Öl in zwei großen Pfannen mit Deckel erhitzen, 1 Tropfen Wasser sollte darin brutzeln. Die Jiaozi in die Pfanne setzen und 1 Minute anbraten. Anschließend mit dem Salzwasser ablöschen, sodass die Pfannen etwa 1 cm mit Salzwasser bedeckt sind. Die Jiaozi 2 Minuten ohne Deckel stark kochen lassen. Hitze reduzieren und weitere 8 bis 10 Minuten zugedeckt sanft ziehen lassen, bis die Flüssigkeit vollständig aufgenommen wurde. Das restliche Gemüse in einem Topf mit dem restlichen Öl 5 Minuten anbraten.
- Deckel abnehmen, Sesamsamen darüberstreuen und die Jiaozi an der Unterseite ca. 2 bis 3 Minuten knusprig braten.
- Für die Soße Ingwer, Knoblauch und Chili (ohne Kerne) fein schneiden und mit den übrigen Zutaten zuzüglich 1 EL Wasser verrühren. Zum Gemüse geben und die Soße kurz eindicken lassen. Zu den Jiaozi servieren.
Besondere Arbeits- und Hilfsmittel
- Handrührer
- Nudelholz
Ernährungsinfo
Eine Portion deckt den durchschnittlichen Tagesbedarf an:
- Vitamin A zu 92%
- Vitamin D zu 24%
- Vitamin E zu 77%
- Vitamin B1 zu 53%
- Vitamin B2 zu 32%
- Vitamin B6 zu 55%
- Niacin zu 89%
- Pantothensäure zu 59%
- Folsäure zu 33%
- Vitamin C zu 151%
- Kalium zu 36%
- Calcium zu 30%
- Magnesium zu 62%
- Eisen zu 47%
- Zink zu 66%
- Jod zu 51%
Pro Portion (3 Teigtaschen)
- 499 kcal
- 62 g Kohlenhydrate
- 26 g Eiweiß
- 15 g Fett
- 76 mg Cholesterin
- 18 g Ballaststoffe (59%)
- 3,8 BE
Wohlfühltipps
Die asiatische Küche zählt zu den gesündesten Küchen der Welt. Grund dafür ist der hohe Anteil an Obst, Gemüse und Pilzen. Da aus der asiatischen Küche gerade Brokkoli, Paprika, Knoblauch und Ingwer nicht wegzudenken sind, haben wir unsere Jiaozi mit diesen Gemüsearten und mit Garnelen gefüllt.
Auch Shiitake-Pilze, die zu den ältesten Kulturpilzen zählen, haben in der asiatischen Küche ihren festen Platz. Sie sind eiweißreich, kalorienarm und weisen viele Vitamine der B-Gruppe auf. Besonders stark vertreten sind Vitamin B2, Niacin, Pantothensäure und Biotin. Generell arbeiten B-Vitamine gerne im Team und bringen unseren Energiestoffwechsel so richtig in Schwung. Zudem sorgt Biotin für schöne Haut, tolle Haare und feste Nägel.
Pilze zählen übrigens zu den wenigen Lebensmitteln, die sich glücklich schätzen können, das Multitalent Vitamin D zu enthalten. Dass Vitamin D gut für feste Knochen ist, ist schon seit Anfang des 20. Jahrhunderts bekannt. Welche weiteren Funktionen es hat, wurde erst in den letzten Jahren enthüllt. Unsere Haut kann Vitamin D zwar auch selber mit Hilfe von Sonnenlicht produzieren, doch gerade im Winter ist dieses Mangelware. Damit keine Winterdepression aufkommt, sollte der Vitamin D-Bedarf über Lebensmittel, wie z.B. Fisch, Fleisch oder eben Pilze gedeckt werden. Doch Vitamin D kann noch mehr: Es kann das Risiko an Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Multiple Sklerose und Tumoren zu erkranken senken und stärkt unser Abwehrkräfte.
Wenn das nicht schlagende Argumente sind, besonders in der kalten und dunklen Jahreszeit öfter mal ein paar Pilze auf unsere Teller zu bringen.
Auch Brokkoli, Knoblauch und Ingwer haben Einiges zu bieten. In ihnen stecken zahlreiche Bioaktivstoffe mit vielfältigen Wirkungen auf unseren Körper. Brokkoli z.B. enthält eine bestimmte Gruppe an sekundären Pflanzenstoffen, die Glucosinolate. Diese können z.B. Viren und Bakterien in ihrem Wachstum hemmen. In Knoblauch findet man in größeren Mengen Sulfide. Sie wirken regulierend auf Blutdruck und Fettstoffwechsel. Der Ingwer wartet mit einer ganzen Reihe an Bioaktivstoffen auf, die Ihnen richtig einheizen, da sie die Durchblutung fördern sowie anregend und wärmend wirken.
