Gans mit exotischer Füllung

Das Gänsefett vom Braten schmeckt auch kalt noch gut: als Amuse-bouche mit frischem Kürbiskernbrot - Konzeptstudio Feierabend

Zutaten

1 Gans
Salz
Pfeffer
Für die Füllung
2 Schalotten
1 EL Rapsöl
100 g Hirse
200 ml Geflügelfond
100 g Hokkaido Kürbis
50 g Knollensellerie
50 g Datteln
50 g Mandelblättchen
50 g Granatapfelkerne
1 TL Orangenschale
Pfeffer
Salz
1 TL milder Curry
Für die Soße
1 rote Zwiebel
1 Rosmarinzweig
Gänseklein
200 g Hokkaido Kürbis
1 EL Gänseschmalz
400 ml Geflügelfond
1 Tasse trockener Rotwein
1 Granatapfel
1 Stück dunkle Schokolade
Pfeffer
Salz
Für den Rosenkohl mit Petersilienwurzel und Orangenaroma
200 g Petersilienwurzeln
800 g Rosenkohl
3 EL Rapsöl
200 ml Gemüsebrühe
1,5 TL Orangenschale
1,5 EL Liebstöckel
Pfeffer
Salz
2 EL Ahornsirup
Für die Kruste
1 TL Orangenschale
1 TL Salz

Zeitaufwand

Zeit in der Küche: 70 min.

Vorbereitungszeit: 40 min.
Garzeit: 215 min.

Zubereitung


  1. Gans waschen und trocken tupfen. Kragen und Bürzel abschneiden, eventuelle Federkiele mit der Pinzette entfernen. Gans außen salzen und pfeffern.
  2. Schalotten in feine Streifen schneiden und in Rapsöl glasig dünsten. Hirse zugeben, umrühren, mit Fond ablöschen und wenige Minuten bissfest garen.
  3. Hokkaido, Sellerie und Datteln in 0,5 cm große Würfel schneiden.
  4. Alle Zutaten für die Füllung vermischen, mit Pfeffer, Salz und Curry kräftig abschmecken und in die Gans füllen.
  5. Die Öffnung der Gans mit Holzstäbchen und Küchengarn über Kreuz verschließen. Die Keulen und die Flügel ebenfalls mit Küchengarn zusammenbinden.
  6. Gans mit der Brust nach unten auf den Bratrost legen und 45 Minuten bei 200 Grad im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene braten, dabei unter den Rost eine Fettpfanne mit 1,5 Liter Wasser stellen.
  7. Hitze auf 160 Grad reduzieren, die Gans drehen. Verwenden Sie dazu am besten Küchenkrepp in 3 Lagen gelegt. Weitere 2 Stunden und 40 Minuten braten. Die Gans an den Keulen und der Brust mit einer Nadel einstechen, um das Fett herauslaufen zu lassen. Sollte die austretende Flüssigkeit noch nicht klar sein, weitere 15 Minuten backen. Machen Sie dann nochmals die Stäbchenprobe.
  8. 30 Minuten vor Ende der Garzeit Zwiebel in Streifen schneiden und zusammen mit den Kräutern, dem Gänseklein und dem Kürbis in 1 EL Gänseschmalz (aus der Fettpfanne nehmen) anbraten, mit Fond und Wein ablöschen und 30 Minuten köchlen lassen. Gänseklein und Kräuterzweig entfernen und die Soße pürieren. Mit den übrigen Zutaten abschmecken.
  9. Petersilienwurzel in kleine Würfel schneiden. Rosenkohl neu anschneiden, halbieren oder bei großen Köpfen vierteln und in Rapsöl zusammen mit der Petersilienwurzel bei mittlerer Hitze 3 Minuten anbraten. Mit Gemüsebrühe ablöschen und weitere 10-15 Minuten bei leichter Hitze bissfest garen. Orangenschale und Liebstöckel zugeben, pfeffern und salzen.
  10. Ahornsirup, Orangenschale und Salz in einer halben Tasse Wasser aufkochen, die Flüssigkeit sieben und auffangen. Gans mit dieser Flüssigkeit bestreichen und 5 -10 Minuten bei 220 Grad goldbraun backen.

Besondere Arbeits- und Hilfsmittel

Holzstäbchen
Küchengarn

Variationstipp

Statt der Gans können Sie auch eine Pute in der gleichen Größe verwenden.

Ernährungsinfo

Eine Portion deckt den durchschnittlichen Tagesbedarf an:

  • Vitamin B1 zu 46%
  • Vitamin B2 zu 79%
  • Niacin zu 163%
  • Pantothensäure zu 79%
  • Vitamin B6 zu 142%
  • Vitamin B12 zu 33%
  • Vitamin C zu 64%
  • Magnesium zu 41%
  • Eisen zu 57%
  • Zink zu 83%
  • Ballaststoffe zu 28%

Pro Portion

  • 573 kcal
  • 26 g Kohlenhydrate
  • 56 g Eiweiß
  • 26 g Fett
  • 1,58 BE
  • 169 mg Cholesterin

Wohlfühltipps

Gans, ganz entspannt!

Ein Gänsebraten steht nicht jeden Tag auf dem Tisch und ist für jedes Fest ganz besonderes festlich.

Diese Gans kann ganz besonders stolz auf ihre Füllung sein. Mit Kürbis, Hirse und Granatapfelkernen kommt Farbe ins Spiel und die Zutaten steuern zu einem  fruchtig-exotischen Flair bei. Gerade der Granatapfel mausert sich derzeit zu einem wahren Jungbrunnen. Es gibt Hinweise, dass seine Inhaltsstoffe entzündungshemmend wirken und dem oxidativen Stress, der unsere Körperzellen verletzen kann, den Kampf ansagen können. Natürlich ist die Gans kein Leichtgewicht, besonders nicht, wenn man das Kalorienkonto nach dem Verzehr der Haut betrachtet. Doch gönnen Sie sich besonders an Festtagen ein genüssliches Mahl, ganz ohne schlechtes Gewissen. Damit schöpft Ihr Körper  heute mal aus dem Vollen, befüllt besonders seine Eisen- und Zinkspeicher und poliert den B-Vitamin-Spiegel auf. Essen Sie langsam und genießen Sie, dann wird Ihnen ihr Gehirn signalisieren, wann Sie genug gegessen haben und wie wär's anschließend mit einem gemeinsamen Verdauungsspaziergang, dann können Sie die aufgenommene Energie gleich in neue Muskeln und zum Anheizen der Körperzellen einsetzen. Mit den weiteren Vitalstoffen aus dem Rosenkohl und der Petersilienwurzel kommt Ihr Körper sicher so richtig auf Touren.

Fotos

Konzeptstudio Feierabend