— Gabriele Ranzenberger -

Abteilung Fisch & Käse

Der Lebensweg von Gabriele Ranzenberger hatte einige Windungen. Von der Büro-Tätigkeit in einem Malerbetrieb, zum Demeterhof in der Region. Lächelnd erinnert sie sich "Da muss jeder bei allem anpacken." Seit Dezember 2010 arbeitet Gabriele Ranzenberger im EDEKA Markt in Engen.Wie viele ihrer Kolleginnen und Kollegen, so lernte auch sie verschiedene Abteilungen kennen. Von der Kasse, zu den Molkerei-Produkten, in den Convinience-, Zeitschriften- und Drogerie-Bereich. Seit 2011 ist sie in der Fisch & Käse-Abteilung und hilft manchmal bei Wurst und Fleisch mit aus.
Gabriele Ranzenberger weiß "Bei Fisch & Käse ist die Beratung nur dann gut, wenn man selbst die Produkte mag. Ich liebe die Produkte, die ich verkaufe und lasse gerne die Kunden probieren." Einlenkend ergänzt sie, dass das in der Corona-Zeit leider nicht möglich ist, da die Verordnungen dagegen sprechen.
Das ansprechende Gestalten der Produkte in der Frischetheke und der Umgang mit den Kunden bereiten ihr großen Spaß.

In ihrer Freizeit spielte sie früher Fußball in der Damenmannschaft und wechselte dann in den Trainerbereich. 10 Jahre lang trainierte sie die Bambinis beim Fußballverein Engen, der heute Hegauer FV heisst.
Gabriele Ranzenberger kann sich ihre Freizeit ohne Sport gar nicht vorstellen. "Bewegung ist mir wichtig. So bleibe ich fit und war in den letzten 10 Jahren nicht einen Tag krank".
Am Liebsten setzt sie sich auf ihr Rennrad und fährt anspruchsvolle Touren. Dazu zählt beispielsweise der sportliche Höhepunkt für Rennradler im Berner Oberland, die große Scheidegg (1962 m). 1996 fuhr die Tour de Suisse erstmalig über den Pass. Steigungswerte von bis zu 15 % und kurz auch darüber auf beiden Seiten (bei durchschnittlich fast 10 %) lassen hier nur trainierte Fahrer auf dem Sattel sitzen.

Während Gabriele Ranzenberger in ihrer Freizeit die Ruhe genießt, ist ihr bei der Arbeit im Markt Höflichkeit und die persönliche Ansprache sehr wichtig. Sie findet es sehr gut, dass bei EDEKA Holzky bewusst Wert darauf gelegt wird, dass die Mitarbeitenden auch ein persönliches Gespräch mit Kunden führen dürfen. "Das ist nicht selbstverständlich" weiß Gabriele Ranzenberger.
Wegen ihrem Bekanntheitsgrad in Engen wird sie häufig auf Fußball-Themen angesprochen. "Das wirkt dann manchmal seltsam, wenn ich von einem Kunden angesprochen werde, wie ich das Spiel von Bayern am letzten Wochenende fand. Wir unterhalten uns angeregt, während seine Frau schweigend daneben steht." Achselzuckend ergänzt sie "Das ist dann halt so für einen Moment. Ich versuche dann auch die Frau ins Gespräch einzubinden."

Niemand wunderte sich, als Gabriele Ranzenberger in der Corona-Zeit einen individuellen Bayern-München-Mund-/Naseschutz trug. Und manch ein Kind stand vor der Theke, zeigte auf die sportliche Servicekraft und sagte "Das ist meine Trainerin. Kannst du mir auch so einen Mundschutz nähen?"